Unsere Planung für diesen Abschnitt der Reise war leider nicht ganz ideal, denn zum Wind Caves Nationalpark mussten wir wieder eine Stunde zurück in den Süden fahren.

Unter dem weiten Prärieland verbirgt sich hier ein komplexes Höhlensystem. Laut dem Einführungsfilm ist die Höhle sogar die komplexeste Höhle der Welt 😉. Gemessen an der Länge der dokumentierten Wegen ist die Höhle die elftlängste der Welt. Bisher wurden 229,7 km dokumentiert. Der Name der Höhle ist auf den Wind zurückzuführen, den man je nach Drucklage an den Eingängen der Höhle hören kann.

Berühmt ist die Höhle für ihr „Boxwork“, einer untypischer mineralischen Struktur, die durch Erosion geformt wurde. 95% des Boxworks auf der Erde sind in dieser Höhle zu finden.

Wir machten dort die Natural Entrance Tour. Wenn ich irgendwann einmal zur Hauptsaison dort bin, würde aufjedenfall die Candlelight Tour (durch Höhlenteile ohne Strom) oder die Wild Cave Tour (inklusive durch enge Gänge kriechen) bevorzugen. Die Tour, die wir machten ging erst, so wie ich mich erinnere, 300 Treppenstufen nach unten und dann über geteerte Wege durch die Höhle. Zurück an die Oberfläche ging es dann per Aufzug.

Auch wenn der Nationalpark sicher vieles mehr als „nur“ die Höhle zu bieten hat, fuhren wir nach der Führung direkt weiter zum Badlands Nationalpark. Die Hälfte der zweistündigen Fahrtzeit führte dabei über eine Schotterstraße.

Ab dem Besucherzentrum führte glücklicherweise erst einmal eine geteerte Straße weiter. Über diese gelangten wir zum Sheep Mountain Table.

Wenn uns nicht so langsam die Zeit ausgehen würde, hätte ich dort Feierabend gemacht und direkt dort gecampt. In diesem Nationalpark darf man überall campen, solange man nicht von der Straße sichtbar ist und 0,5 Meilen von dieser entfernt ist.

Natürlich war die Straße hoch auf die Erhebung ungeteert.

Weiter ging es nochmal über 30 Meilen ungeteerte Straße vorbei an verschiedenen Aussichtspunkten.

Statt Eichhörnchen gibt es hier im Park äußert viele „Präriehunde“ zu sehen.

Abends wurden die Berge schön von der Sonne angestrahlt…

… und wir beobachteten noch den Sonnenuntergang.

Abends fuhren wir wieder mal einige Stunden Auto, diesmal in Richtung Chicago.

Gefahrene Entfernung seit Beginn: 7522 Miles

Kategorien: 70daysUSA

2 Kommentare

Ralf Bauer · September 17, 2018 um 14:34

Der Badlands NP ist bei mir unter den Top 5.

    Dominik · September 19, 2018 um 08:51

    Wir sind ohne uns zu informieren hin und waren am Ende total begeistert. Es war sehr schade, dass wir dann nicht Zeit hatten, zumindest eine Nacht dort zu bleiben.

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