Nach dem Aufstehen blieben unsere Fahrräder im Keller des Hostels und wir gingen zu Fuß Richtung Parlament los. Auf dem Weg zum Parlament stoppten wir noch bei der St. Stephans Basilika.

Dann ging es weiter zum Parlament, wo wir eine Führung gebucht hatten. Anlässlich des Nationalfeiertages wäre es zwar auch möglich gewesen, die Kronjuwelen ohne Führung zu sehen. Mit der Führung ersparten wir uns aber eine riesige Schlange und konnten deutlich mehr vom Parlament sehen.

Die offiziellen Räume des Parlaments sind vorrangig mit Gold gestaltet. Insgesamt sollen 30 kg Gold an den Wänden und Decken des Parlamentes angebracht worden sein.

Das Fotografieren der Kronjuwelen war leider nicht erlaubt. Wir hatten aber Glück, und genau als wir bei den Kronjuwelen standen, fand ein Wachwechsel statt, der von einer Klarinette musikalisch begleitet wurde.

Nach der Führung schauten wir uns noch zwei Ausstellungen (zur Geschichte des Parlamentsgebäude und zur Geschichte Ungarns) an, bevor wir uns auf den Weg zur Fischerbastei und zum Burgpalast machen wollten. Da allerdings die Széchenyi-Kettenbrücke (älteste und bekannteste Brücke Budapests) aktuell gesperrt ist, mussten wir zu einer Brücke weiter südlich laufen, von der wir schon einen tollen Blick auf den Burgpalast hatten.

Zum Nationalfeiertag gibt es in der ganzen Stadt verschiedene „Festplätze“ mit Handwerksmärkten und Essensständen. Entlang des Donauufers auf dem Weg zum Burgpalast konnten wir schön durch solch einen Festplatz durchbummeln.

Oben angekommen beim Burgpalast hatten wir dann eine schöne Aussicht auf die andere Seite der Stadt.

Vom Burgpalast war es dann auch nicht mehr weit zur Matthiaskirche und zur Fischerbastei. Erstere konnten wir leider nicht von innen anschauen, da sie wegen einer Hochzeit schon geschlossen hatte. Auf die beeindruckenden Terrassen der Bastei konnten wir glücklicherweise aber trotzdem gehen.

Unser nächstes Ziel war die Budapester Markthalle (wieder auf der linken Flussseite). Dort angekommen mussten wir aber feststellen, dass sie (auch im Rahmen der Feierlichkeiten des Nationalfeiertages) schon früher geschlossen hat.

Da wir uns also leider nicht in der Markthalle stärken konnten, gab es als Alternative Kürtőskalács (Baumstriezel) zum Kaffee. Nach einem Bummel durch die Einkaufsstraße kamen wir nochmal zu einem Festplatz, wo ich die ungarische Torte des Jahres „Magyarország Tortája“ (Sonnenblume) probierte.

Laut Komoot waren wir heute insgesamt 20 km unterwegs.

Kategorien: Donau2021

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