Zum Frühstück ging es in ein kleines Café das Saskia von ihrem letzten Budapest Besuch noch kannte. Danach ging es nochmal zur Budapester Markthalle, da sie am Samstag schon geschlossen war, als wir sie besuchen wollten. Mir persönlich hat sie allerdings nicht so gut gefallen. Sie wirkte für mich sehr touristisch.

Von der Markthalle nahmen wir die Metro zum Bahnhof Budapest-Keleti und fuhren von dort mit dem Zug nach Gödöllő, das 25 km nordöstlich von Budapest liegt. Dort wollten wir das Schloss besichtigen, das die bevorzugte Residenz der österreichischen Kaiserin und ungarischen Königin Elisabeth („Sisi“) war. Da wir in den vergangen Wochen schon viel über die österreichisch-ungarische Geschichte lernen durften und auch viele bedeutende Orte besichtigen konnten, passte der Besuch gut zu unserem bisherigen Urlaub dazu.

Das Schloss selbst ist recht hübsch. Allerdings sieht man an vielen Stellen, dass es in der sozialistischen Zeit stark vernachlässigt wurde und erst seit Mitte der 90er Jahre saniert wird, was noch nicht vollständig abgeschlossen ist.

Nachdem wir nach Budapest-Keleti zurückgefahren waren, liefern wir noch zur Burg Vajdahunyad, die für die Budapester Millenniumsausstellung 1896 gebaut wurde. Die Besonderheit an dem Bau ist, dass er Baustile aus verschiedenen Epochen beinhaltet und verschiedene reale Elemente von verschiedenen Bauwerken in Ungarn nachbildet.

Etwas schade war, dass das restliche umliegende Gelände (inklusive Heldenplatz) aktuell zum größten Teil Baustelle ist. Ansonsten müsste es ein wunderschönes Gelände sein.

Zum Abendessen trafen wir dann Gergő, mit dem Saskia seit dem Ungarnaustausch in der 10. Klasse befreundet ist.

Nach dem Abendessen gingen Saskia und ich dann noch auf die Margareteninsel und schauten uns dort die Musik- und Lichtshow des Brunnens an.

Beim Warten auf die Straßenbahn hatten wir dann auch nochmal eine schöne Sicht auf das beleuchte Parlament.

Kategorien: Donau2021

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