Da wir diese Nacht einfach die Standheizung durchlaufen ließen, war es trotz gefühlt winterlichen Temperaturen glücklicherweise immer warm genug im Auto. Auch unsere Sorge, dass sie Standheizung die Batterie zu stark beansprucht, erfüllte sich zum Glück nicht.

Unser Parkplatz war (zufälligerweise) so gewählt, dass wir am Morgen direkt loslaufen konnten und nicht mehr umparken mussten. Wir wollten entlang des Glacier des Bossons in Richtung Mont Blanc laufen. Beim ersten Chalet, aßen wir Crêpes zum Frühstück und konnten das Ende der Gletscherzunge sehen. (Die Bilder gegen die Sonne wurden leider nichts.) Außerdem waren verschiedene Trümmerteile der zwei (!) abgestürzten Air India Maschinen hierher gebracht worden.

Von dort ging es dann weiter zum zweiten Chalet, dem Chalet des Pyramides. Von dort aus konnte man die „Pyramiden“ betrachten. Das war eigentlich auch der von Saskia geplante Endpunkt der Tour. Da ich aber unbedingt zu „La Jonction“ laufen wollte und auch der Betreiber des Chalets versprach, dass die Strecke einfach sein soll, liefen wir dann doch weiter. Auch wenn der Weg dann doch deutlich schwieriger als gedacht war und wir uns einige Passagen auf allen Vieren fortbewegten, war die Aussicht währenddessen natürlich sehr schön!

Obwohl am Ende nicht immer klar war, wo der Weg langgeht, erreichten wir nach ungefähr 1600 hm „La Jonction“, von wo man eigentlich auch den Mont Blanc hätte sehen können, wenn dieser nicht von Wolken bedeckt gewesen wäre.

Nach dem Aufstieg folgte dann auch noch der Abstieg. Da uns die Zeit ausging, beeilten wir uns und kamen zügig voran. Da wir die Höhenmeter sehr deutlich in unseren Beinen spürten, wollten wir eigentlich vom dem unteren Chalet die Seilbahn ins Tal nehmen. Obwohl wir (fast) rechtzeitig dort waren und die Bahn auch noch fuhr, durften wir aber (aus uns unverständlichen Gründen) leider nicht mehr mitfahren. So konnten wir leider nur noch zuschauen, wie zuerst viele leere Sessel und dann auch noch der Mitarbeiter der Bahn ins Tal fuhren.

Nachdem wir dann das letzte (unfreiwillige) Stück noch gelaufen fahren, fuhren wir mit dem Van nach Chamonix, wo wir glücklicherweise den allerletzten Platz auf dem Campingplatz bekamen.


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