Unsere erste richtig längere Testfahrt mit Bernie fällt auf Ostern 2024: vom 24. bis 31. März einmal über die Alpen und wieder zurück.
Am Sonntag, 24. März, starteten wir die Hinfahrt und fuhren Richtung Süden, bis wir am Abend in Feldkirch (Österreich) ankamen. Dort nutzten wir einen uns bekannten Parkplatz als ersten Stopp der Reise.
Am Montag, 25. März, ging es über den Julierpass nach Italien. Der höchste Punkt lag bei 2284 m – und dort erwartete uns Schnee. Die Stimmung war gemischt zwischen Aufregung und leichter Unsicherheit: Schaffen wir es mit Bernie über die Alpen? Dieser meisterte jedoch seine Aufgabe ohne Probleme. Unterwegs machten wir noch einen Zwischenstopp in Bellano, wo wir eine Schlucht durchwanderten. Nach dem Fußmarsch ging es weiter Richtung Süden, bis wir am späten Nachmittag auf dem Campingplatz „Camping & Bar La Fornace“ in Oliveto Lario (nahe Vassena) am Comersee ankamen. Der Campingplatz wurde unsere Basis für die nächsten Tage.





Am Dienstag, 26. März nahmen wir die Fahrräder und radelten von Oliveto Lario nach Bellagio. Die kleine Stadt am See ist wie für Postkarten geschaffen: schmale Gassen, Cafés am Ufer und Souvenirläden. Wir schlenderten durch die Straßen, aßen Eis, ließen uns vom Regen überraschen und machten Bekanntschaft mit einem neuen, etwas unangenehmen Reisebegleiter: Zum ersten Mal trat an unserem Küchenfenster Wasser ein. Ein kleiner, aber deutlicher Hinweis darauf, dass die Dichtigkeit noch nachjustiert werden musste. (Spoiler: Wir schafften es nie, das Küchenfenster dicht zu bekommen…)



Am Mittwoch, 27. März ging es nach Lecco, einer weiteren süßen Kleinstadt am Fuße des Comersees. Dort bummelten wir durch die Altstadt und bestaunten die Seepromenade.


Am Donnerstag, 28. März verschlug es uns nach Como, der bekannten Stadt am Comersee. Wir erkundeten die Stadt zu erkunden, die Straßencafés und die Sehenswürdigkeiten.



Am Freitag, 29. März nutzten wir einen weiteren schönen Frühlingstag, um nach Bergamo zu fahren. Die Stadt liegt etwas oberhalb des Comersees und wartet mit einer hübschen Altstadt, engen Gassen und einem grandiosen Blick über die umliegende Region auf. Wir schlenderten durch die Stadt, ließen uns von der Atmosphäre der kleinen Cafés und Geschäfte treiben.






Am Samstag, 30. März, starteten wir die Rückfahrt, wieder über die Alpen. Am Sonntag, 31. März, machten wir einen Zwischenstopp in Konstanz, um Chrissi, Laura und Susanna zu besuchen. Bevor wir die restliche Heimreise antraten.

Formal gesehen war die Testfahrt eine klare Bestätigung: Bernie meisterte die Alpen, hielt durch lange Fahrten, spielte auch bei Regen und Schnee mit – und wir fühlten uns nach sieben Tagen sicherer im Umgang mit dem Wohnmobil als zuvor. Praktisch war klar: Es gab noch einiges zu tun. Das Leck am Küchenfenster und der Morgen, an dem Bernie nicht ansprang, bis Max telefonisch aushalf, waren deutliche Hinweise.
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