Nach den vielen Kilometern am Vortag kamen wir auch relativ „spät“ ins Bett. Als wir gestern Abend mit Spülen und Zähneputzen fertig waren, war es schon fast dunkel und damit später als sonst im Backcountry. Dementsprechend waren wir auch am Morgen mit Zeltabbau und Frühstücken etwas langsamer als erhofft. Das Rauswandern haben wir uns dann in zwei Abschnitte aufgeteilt. Zuerst ungefähr 10 km zum Whitehorn Campground, wo wir von Tag 16 auf Tag 17 geschlafen haben, um dort eine Vesperpause zu machen. Und dann von dort nochmal bis zum Trailhead, was dann ungefähr auch nochmal 10 km waren.
Bis auf die müden Beine war das Rauswandern ziemlich unspektakulär. Dieses Mal gab es auch keine Warnungen vor Bären. Angekommen am Auto gab Komoot 20,3 km und 190 Höhenmeter hoch und 980 Höhenmeter runter aus. Wir fuhren die zwei Kilometer vom Trailhead zum Mount Robson Visitor Centre, meldeten die Bärensichtung vom Vortag und belohnten uns noch mit Kaffee und Kuchen im Café direkt daneben.




Damit war der Tag aber noch lange nicht geschafft. Uns erwarteten noch etliche Kilometer Fahrt nach Südwesten, da wir noch soweit wie möglich in Richtung des Startpunktes der nächsten Wanderung kommen wollten.
Nur wenige Kilometer nach Fahrtbeginn stoppten wir bei den Rearguard Waterfalls, wo man im Spätsommer Lachse die Wasserfälle hochspringen sehen können soll. Vermutlich waren wir aber noch zu früh, es waren keine Lachse zu sehen.

Die weitere Fahrt war weitestgehend ereignislos. Mit der Zeit wurde die Luft leider wieder trüber von dem Rauch der Waldbrände. Und in Kamloops ging auf der Highway plötzlich gar nichts mehr. Als wir weiterfahren konnten kamen wir an etliche n Polizei Autos vorbei, die einen Pickup zur Seite gerammt hatten, und einen jungen Mann abführten.

Als Übernachtungsort steuerten Cache Creek an, womit wir 439 km von insgesamt 682 km zum Startpunkt der morgigen Wanderung geschafft haben. Dort erwartete uns seit langem endlich mal wieder eine Nacht in einem richtigen Bett.
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