Aufwachen, Zelt abbauen, und runter zum See und dann dort Frühstück kochen und gleichzeitig das noch nasse Zelt nochmal auspacken um es in der Sonne zu trocknen. Als das geschafft war, ging es mit dem Wandern wieder los.

Die ersten zwei Kilometer liefen wir nur bis zur Abzweigung, an der es nach links zum Campingplatz in den Taylor Meadows geht und über die wir später wieder absteigen wollten. Dort versteckten wir die schweren Rucksäcke samt Zelt und gingen mit den kleinen weiter, in denen nur Essen und Trinken steckte. Von dort erwarteten uns noch 4,5 km und knapp 500 hm.

Auf dem Weg war extrem viel los, trotzdem kamen wir zügig hoch. Erst ging es durch Wald, dann wurden die Bäume weniger, weiter oben wurde es felsig und das Geröll loser. Auch ein kleines Schneefeld lag noch auf der Strecke.

Gemütlicher Wanderweg bevor es steiler wuede
Seen am Wegesrand

Beim Blick zurück hatten wir den Black Tusk vor uns. Der schwarze Zacken ist der Rest eines Vulkans, den die Erosion ausgeräumt hat: Was heute aus dem Grat ragt, ist die im Schlot erstarrte Lava, der weichere Kegel drumherum ist längst weg. Bei den Squamish heißt der 2.319 m hohe Berg t’ak’t’ak mu’yin tl’a in7in’a’xe7en, Landeplatz des Donnervogels. Im Nachhinein wäre der Black Tusk selbst auch sehr reizvoll gewesen, und vermutlich ist er deutlich weniger überlaufen.

Blick zurück zum Black Tusk

Oben angekommen ging der eigentliche Blick nach unten auf den Garibaldi Lake. Dort machten wir unsere Vesperpause, bevor es wieder abwärts ging. Leider war es aber merkbar durch den Rauch vernebelt.

Ende des Wanderweges auf das Panorama Ridge
Wir zwei oben auf dem Panorama Ridge
Etwas vernebelter Garibaldi Lake von der Panorama Ridge

An der Gabelung holten wir die schweren Rucksäcke wieder ab. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon zwölf Kilometer in den Beinen, und vor uns lagen noch neun Kilometer Abstieg. Um 15:30 Uhr standen wir zurück am Auto. Die Tagesbilanz waren 21,4 km, 690 Meter hoch und 1570 Meter runter.

Danach ging es Richtung Vancouver, leider bei viel Verkehr. Um auf die Lions Gate Bridge zu kommen, standen wir sicher 30 Minuten und kamen nur extrem langsam voran. Für die letzten zehn Kilometer brauchten wir insgesamt eine Stunde.

Im Airbnb checkten wir ein und schauten anschließend noch bei Emily und Brandon vorbei, wo ein Familientreffen vor der Hochzeit stattfand.

Kategorien: Kanada2026

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