Dominiks Tag
Der Wecker klingelte recht früh und ab 8:00 Uhr fanden sich alle Mitfahrer bei Emily und Brandon ein. In drei Autos ging es durch das wunderschöne Sea-to-Sky-Gebiet nach Norden. Dort steuerten wir zuerst Pemberton an, von wo wir dann nochmal 40 km nach Nordwesten in die Natur fuhren. Für die letzten 5 km quetschten wir uns zu sechst in das geländetauglichste Auto, und es ging über eine ziemlich holprige Straße zum finalen Parkplatz. Von dort ging es mit den Rucksäcken zu Fuß in Richtung des Tenquille Lakes, wo wir nach 6,5 sehr schönen Kilometern und 500 Höhenmetern ankamen. Dort wartete eine kleine Hütte auf uns, die Brandons Trauzeuge Laurence gebucht hatte.



Nachdem wir gegessen, uns eingerichtet und Pause gemacht hatten, ging es dann nochmal los. Wir wollten den hinter der Hütte gelegenen 2157 Meter hohen Copper Mound erklettern. Spannend für mich war dabei, dass man dafür die offiziellen Wanderwege verlassen und sich selbst einen Weg suchen musste, der machbar und nicht zu gefährlich ist. Bis auf ein Geröllfeld mit losem Untergrund und ein paar kleine Kletterpassagen war das aber alles sehr gut machbar und wir standen souverän auf dem Gipfel. Dort machten wir Pause und genossen die Aussicht.


Dann ging es zurück zur Hütte, wo es erst einmal ein erfrischendes Bad im Tenquille Lake gab. Anschließend kochte sich jeder sein Abendessen und später spielten wir noch Spiele. Vor dem Schlafengehen kam noch ein Highlight: Wir schauten uns am See eine halbe Stunde lang die Milchstraße und die vielen Sternschnuppen an.



Saskias Tag
Saskia war am Samstag bei Emilys Junggesellinnenabschied. Den Nachmittag verbrachten sie an einem privat gemieteten Pool, bevor sie abends mexikanisch essen gingen. Anschließend tanzten sie in einem Irish Pub bei Livemusik bis tief in die Nacht.


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