Da wenige Wochen vor Urlaubsbeginn die meisten Fahrradplätze auf der Verbindung zwischen Westerland (bzw. Hamburg) und Baden-Württemberg schon ausverkauft waren, (obwohl das Online-Buchungssystem etwas anderes behauptete,) waren wir sehr froh, überhaupt eine Verbindung mit Plätzen für unsere Fahrräder bekommen zu haben. Nach dem Plan der Bahn sollte es um 8:22 Uhr in Westerland losgehen, und nach zwei Umstiegen in Altona und Würzburg sollten wir um 21:30 Uhr in Bietigheim-Bissingen ankommen. (Die Verbindung mit dem ICE wäre vier Stunden schneller gewesen, aber da waren wie auf allen anderen Verbindungen keine Fahrradplätze mehr frei.)

Da wir (ich) aber der Bahn nicht trauten, dass ein Umstieg mit 7 Minuten (mit Fahrrädern) in Altona zuverlässig funktionieren würde, nahmen wir bereits den Zug eine Stunde früher und hatten so in Altona Zeit, an die Elbe zu radeln.

In Altona startete der IC wegen technischer Probleme bereits 10 Minuten verspätet, musste dann in Köln wegen technischer Probleme die Zugrichtung wechseln und gab dann in Frankfurt endgültig wegen technischer Probleme auf und stoppte. Eigentlich hätte uns das nur eine halbe Stunde kosten sollen. Aber da in Heidelberg der Regionalzug nach Stuttgart auch noch ausfiel, dauerte es nochmal länger und wir mussten zuerst mit der S-Bahn nach Karlsruhe fahren, bevor es dann mit dem IRE tatsächlich nach Bietigheim ging. Obwohl wir nur 50 Minuten später als geplant ankamen, war das ständige Umsteigen (vier statt zwei Mal) und die fehlenden Infos der Bahn (mit den richtigen Infos wären wir früher zu Hause gewesen) sehr nervig. Zusätzlich wurde mir (vermutlich) im IC noch die Gabel meines neuen Fahrrades vermackt.

Insgesamt dauerte die Fahrt dann 15 Stunden.

Kategorien: Nordsee2020

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