Nach einem gemeinsamen Tag in Guayaquil, zehn Tagen auf den Galápagos-Inseln und dem Ausflug zur Hacienda Cacao y Mango war es heute nun wieder an der Zeit, Abschied zu nehmen. Daher fuhren wir nach einem gemütlichen Morgen auf dem schönen Stellplatz der Hacienda, entgegen unserer eigentlichen Reiserichtung, zurück nach Guayaquil. Dort steuerten wir erneut das Zuhause von Beccy und Roger an. Nachdem wir am Abend von Tag 317 Linsen mit Spätzle gekocht hatten, revanchierte sich Beccy heute mit einer sehr leckeren Suppe und dem schmackhaften Gericht Seco de Pollo zum Mittagessen.

Irgendwann war es dann so weit, ein Taxi in Richtung Flughafen zu nehmen. Dort angekommen, folgte der mittelgroße Schock: Siggis Flug nach Bogotá hatte 2 Stunden und 15 Minuten Verspätung. Aus ursprünglich drei Stunden Umstiegszeit wurden damit plötzlich nur noch 50 Minuten zwischen Landung und Anschlussflug.

Zwei Stunden später als geplant war es dann soweit: Es war wirklich Zeit, Abschied zu nehmen – und die Daumen zu drücken. Siggi passierte die Sicherheitskontrolle, während wir uns sorgten, ob der knappe Umstieg klappen würde.

Ein letztes Winken

Zurück bei Beccy und Roger wärmten wir die restlichen Linsen auf, kochten daraus einen Eintopf und mixten gemeinsam Piña Colada. Es war die erste, die ich mit frischer Kokosnuss und frischer Ananas zubereitet habe. Das Ergebnis überzeugte aber direkt. Parallel dazu verfolgten wir regelmäßig die Flugdaten. Als wir sahen, dass sich die Verspätung um 20 Minuten verringert hatte, waren wir ein wenig erleichtert. Und als Siggi sich schließlich meldete, dass sie rechtzeitig beim Boarding für den Flug nach Frankfurt angekommen war, fiel uns endgültig ein Stein vom Herzen.

Kategorien: Panamericana

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