Am Morgen machte sich Saskia nochmal ohne mich auf den Weg, dieses Mal nach Barranco – jenem Stadtteil Limas, der mit seiner farbenfrohen Straßenkunst, kolonialen Architektur und kreativen Atmosphäre als Künstlerviertel gilt. Gestern war dafür keine Zeit mehr geblieben.




Nachdem Saskia wieder da war verließen wir den Club Germania und damit auch Lima. Da wir uns bereits im Süden der Stadt befanden und die nördlichen Vororte sich (zumindest nach unserer Wahrnehmung) weit stärker ausdehnen als die im Süden, schafften wir es recht zügig aus der Stadt heraus.

Unser nächstes Ziel war Paracas, rund drei Stunden südlich gelegen. Der kleine Ort am Pazifik ist wenig überraschend der Ausgangspunkt für Besuche im gleichnamigen Nationalreservat. Dieses ist eines der ältesten Meeresschutzgebiete Perus. Die karge Halbinsel, auf der Wüste auf Ozean trifft, ist bekannt für bizarren Felsformationen, roten Sandstrände und eine reiche Tierwelt mit unter anderem verschiedenen Vögeln, Pinguinen und Seelöwen.
In Paracas erwartete uns aber erst einmal etwas Pause. Für zwei Nächte hatten wir hier ein Hotelzimmer, und die Erkundung des Parks sollte erst danach beginnen.


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