Nachdem wir in der Nacht um zwei Uhr aufgestanden waren um den Sternenhimmel zu bewundern, schliefen wir am Morgen aus. Das war aber nicht nur für uns notwendig, sondern auch für Bernie. Wir wollten ihm möglichst viel Sonne gönnen, damit der Motor etwas warm wird bevor wir ihn nach dem Frühstück starten wollten.

Bernie beim Aufwärmen und unser Frühstückstisch

Auf 3650 Metern Höhe nach einer Nacht mit ungefähr -5°C ist das starten nämlich so eine Sache. Insgesamt glühten wir fast eine Minute vor, und beim zweiten Versuch ging er problemlos an. Beim ersten Versuch hatte ich den Anlasser zu früh gestoppt.

Starten von Bernie nach unserer bisher kältesten Nacht auf 3650 Metern

Dann fuhren wir langsam wieder Richtung Osten um zurück nach Uyuni zu kommen. Wie schon auf dem Hinweg war ein Großteil der Strecke so, dass man problemlos mit 60 km/h fahren konnte. Nur manchmal war es ziemlich holprig oder der Boden war mit Löchern die mit Salzwasser gefüllt waren übersät. Unterwegs stoppten wir auch nochmal um ein Video zu drehen, welches gestern nicht so recht geklappt hat.

Bernie fährt aus Kaffeedose

Zurück in Uyuni steuerten wir eine der vielen Autowäschen an, um das Salz vom Auto abzuwaschen. Dann ging es in die Stadt um ein paar Besorgungen (Wäsche abholen, Postkarten drucken, bolivianischen Wein kaufen, …) zu erledigen. Eigentlich wollten wir auch noch einen Ölwechsel machen, aber das bolivianische Öl war uns zu günstig, und das importierte Öl war wiederum deutlich teurer als in Chile. So entschieden wir uns dafür, den Ölwechsel auf Chile zu verschieben. Für Saskia ging es dann noch zum Friseur, und ich kümmerte mich solange um den Blog und um Fotos zu sortieren.

Kategorien: Panamericana

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