Jetzt war es leider soweit: Unsere letzte gemeinsame Reise mit Bernie stand an. Nach einem gemütlichen Morgen steuerten wir den Händler mit Namen Rodrigo im Südwesten von Santiago an. Mit diesem hatten wir uns vor einigen Monaten über den Verkauf von Bernie geeinigt.

Zum Mittagessen nutzen wir den „Luxus“ den Großstädte wie Santiago mit sich bringen und stoppten bei einem McDonalds. Irgendwie, so seltsam es auch ist, hat man vorab riesige Lust auf so einen Laden, aber im Nachhinein denkt man dann doch, etwas anderes wäre besser gewesen.

Nach dem Mittagsstop fuhren wir durch Santiago durch, was wieder sehr angenehm war für eine solch riesige Großstadt. Bevor es raus aus Santiago ging suchten wir noch eine Waschmöglichkeit für Bernie, was sich aufgrund seiner Größe doch als schwieriger herausstellte. Aber bei einer Tankstelle kurz vor dem Ziel wird den wir dann doch fündig. Und dann fuhren wir die letzten Kilometer bis zu Rodrigo.

Dort angekommen durften wir auf seinen Hof fahren, wo noch etliche andere Wohnmobile standen. Bei seiner ersten Inspektion hatten wir ein wenig das Gefühl, dass er nicht so richtig wusste, worauf er sich eingelassen hat. Er wirkte teilweise über den Stand der Technik eines 43 Jahre alten Wohnmobils doch etwas überrascht. Aber er scheint ein grundsätzlich sehr gelassener und entspannter Kerl zu sein.

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