Nach der nun wirklich allerletzten Nacht in Bernie gab es auch noch ein letztes Frühstück am Samstagmorgen in Bernie. Und dann war Kofferpacken angesagt. Der erste Koffer war schnell mit Klamotten voll. Der zweite Koffer sowie mein Wanderrucksack füllten sich auch schneller als erhofft mit all dem was wir so dabei hatten aber nicht da lassen möchten: Camping-Sachen, Schuhe, Küchenzubehör, Bettwäsche, viele andere Sachen und etlicher Krimskrams. Und als viertes füllte sich Saskias Wanderrucksack ebenfalls ziemlich schnell mit unseren Bettdecken und Kissen. Es wurde noch deutlicher als es schon war, dass wir extrem viele Sachen dabei hatten, die komplett unnötig waren. Insbesondere im Hinblick darauf, dass wir schon viele Sachen vorab auf anderen Weg nach Hause mitgegeben haben. Zwischendurch gab es zum Mittagessen Cracker mit Käse, und abends kochten wir eine Reispfanne mit Gemüse. Und zum Schlafen ging es dann in ein Zimmer in Rodrigos Haus und nicht mehr in Bernie.

Bernie in mitten der anderen Wohnmobile

Am Sonntag gab es zuerst Pfannkuchen mit Zimt und Zucker zum Frühstück, und dann musste Bernie fertig ausgeräumt werden. All die Sachen die wir nicht mitnehmen können müssen auch raus. Zum Glück nimmt Rodrigo aber vieles davon und gibt es an die künftigen Käufer weiter. Als dann Bernie auch noch geputzt war, fuhren wir mit einem Auto von Rodrigo zu einer der zahlreichen Chino Malls und kauften noch einen Handgepäck-Trolley und einen Handgepäck-Rucksack. In die zwei Koffer und zwei Wanderrucksäcke hatte nämlich nicht ganz alles reingepasst. Anschließend gab es noch eine Pizza als sehr spätes Mittagessen. Auf dem Weg zurück zu Rodrigos Haus sammelten wir einen Pie de Limón ein. Dieser fast überall in Südamerika verkaufte Kuchen hat sich über die Zeit zu einem meiner Lieblingskuchen entwickelt. Als zwei Stücke davon dann gegessen waren, mussten wir dann alles verbleibende noch in die eigentlich schon vollen Koffer unterbringen. Dafür schauten wir jeweils, wieviel Gewicht noch rein dürfte, und stopften dann irgendwie, so lange es ging, noch Sachen rein, um das jeweilige Gewicht auszureizen. Dann kam Rodrigos Papa vorbei, der Bernie auch noch anschauen wollte. So machten wir eine sehr ausführliche Tour durch Bernie und aßen anschließend gemeinsam mit Rodrigo und seinem Papa noch ein Stück von dem Kuchen.

Fast fertig gepackt
Kategorien: Panamericana

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